Buchpräsentation und Lesung: Johannes Urzidil

Die Repräsentanz des Freistaats Bayern in der Tschechischen Republik und die
Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste laden Sie
zum literarischen Abend
am Mittwoch, den 15. April 2026 um 18:00 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr)
in die Repräsentanz des Freistaats Bayern in der Tschechischen Republik,
Michalská 12, 110 00 Praha 1 ein.
Als Teil der deutschsprachigen Prager Literaturszene stand Johannes Urzidil im
Austausch mit prominenten Autoren wie Rainer Maria Rilke, Franz Werfel und Franz Kafka.
Urzidil geriet im deutschen und tschechischen Sprachraum bald nach seinem Tode in Rom
beinahe in völlige Vergessenheit. Nach der Wende wurde er in Tschechien und Deutschland
wiederentdeckt.
Gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Samerski, der uns seine Urzidil-Biografie vorstellt,
erkunden wir eine literarische Welt voller Zeitgeschichte und sprachlicher Meisterschaft.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen inspirierenden Austausch.
Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung wird simultan verdolmetscht. Die Platzkapazitäten
sind begrenzt, daher ist eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich.
Im Falle Ihrer Teilnahme bitten wir bei Einlass um Vorlage der Anmeldebestätigung, die
Sie nach Ihrer Registrierung erhalten.
Es kann leider kein barrierefreier Zugang ermöglicht werden.
Mit freundlichen Grüßen
Martin Kastler
Leiter
Repräsentanz des Freistaats Bayern
in der Tschechischen Republik
Michalská 12
110 00 Praha 1
www.tschechien.bayern.de
E-Mail: prag@stk.bayern.de
Datenschutz ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir möchten Sie deshalb darauf hinweisen, dass die Bayerische
Staatskanzlei und die Bayerische Repräsentanz zum Zweck der Durchführung der Veranstaltung
personenbezogene Daten verarbeiten und Sie gegebenenfalls auf Aufnahmen zu sehen sind, die im Rahmen
der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Staatsregierung oder der Mitveranstalter verwendet werden.
Nähere Informationen finden Sie unter: http://q.bayern.de/datenschutzhinweise.
Ausstellung Brigitte Siebeneichler und Klaus Fessmann
Alfred-Kubin-Galerie im Sudetendeutschen Haus

Zu den regelmäßig stattfindenden Ringveranstaltungen bietet die Ausstellungsreihe „Dialoge der Bildenden Kunst und Architektur“ der Klasse der Künste und Kunstwissenschaften eine jährliche Plattform zur Präsentation von Bildender Kunst und Architektur.
In dieser Ausstellung treten Werke der Malerin Brigitte Siebeneichler und des Klangkünstlers Klaus Feßmann in einen besonderen künstlerischen Dialog.
Ist es der, bei Brigitte Siebeneichler, über die Abstraktion zu großzügigen und dynamischen Bildkompositionen der Ungegenständlichkeit erlangte Farbklang, so ist es bei Klaus Feßmann, dessen Basis seines Schaffens die Musik ist, der akustisch wahrnehmbare Klang, den der ausgewählte und speziell behandelte Stein unter seiner Berührung bereit ist preiszugeben. Während sich Klaus Feßmann auch in seinem bildnerischen Werk primär der Klangkunst verschreibt, fokussiert Brigitte Siebeneichler mit ihren Arbeiten eine Bildwirklichkeit, die sie oftmals ins poetische überführt. Beide Künstler verbindet die Wirkung physikalischer Vorgänge von Klangwellen einerseits und Farbwellen andererseits, sowie deren Schwingungen, auf Hörer und Betrachter.
Eröffnung: Dienstag, 14. 4. 2026, 19 Uhr, Alfred-Kubin-Galerie, Hochstraße 8, 81669 München
Ausstellungsdauer: 15. 4. 2026 – 15. 5. 2026
Geöffnet: Täglich von 10 – 18 Uhr an Feiertagen geschlossen
Begleitveranstaltung zur Ausstellung Brigitte Siebeneichler und Klaus Fessmann: Künstlerführung und Klangsteinperformance
15:00 Uhr | Alfred-Kubin-Galerie im Sudetendeutschen Haus

Künstlerführung mit Brigitte Siebeneichler und Klangsteinmusik mit Prof. Klaus Feßmann
Ringveranstaltung mit Dr. Christoph Meixner: Zwischen Hoffnung und Vernichtung. Böhmische Musik im KZ Buchenwald
19:00 Uhr | Adalbert-Stifter-Saal im Sudetendeutschen Haus
in Zusammenarbeit mit dem Sudetendeutschen Musikinstitut Regensburg

Im System der nationalsozialistischen Konzentrationslager spielte Musik auf unterschiedliche Weise eine wichtige Rolle: Sie diente als grausames Instrument der Unterdrückung und der seelischen Folter, konnte zugleich aber im Verborgenen den Unterdrückten mit ihren Klängen auch Trost und Hoffnung spenden. Am Beispiel der böhmischen Musik im KZ Buchenwald lässt sich dieser Zwiespalt auf eindrucksvolle Weise zeigen. Doch werden damit auch die Herausforderungen erfahrbar, denen sich eine moderne Erinnerungskultur stellen muss.
Dr. Christoph Meixner ist seit 1. Oktober 2025 neuer Leiter des Sudetendeutschen Musikinstituts (SMI). Christoph Meixner hat sein Abitur am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen abgelegt und anschließend Musikwissenschaft/Geschichte an den Universitäten Regensburg und Ferrara (Italien) studiert. 2003 folgte die Promotion mit dem Thema „Das Musiktheater in Regensburg im Zeitalter des Immerwährenden Reichstages (1623–1806)“. Christoph Meixner war 15 Jahre lang Leiter des Hochschularchivs|Thüringischen Landesmusikarchivs Weimar an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Zudem agierte er von 2020 bis 2024 als Präsident des Landesmusikrats Thüringen. Von 2003 bis 2010 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena, das zur Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar gehört.

Konzert nová hudba² / neue musik² mit Ladislav Horák, Stefan Hippe (Akkordeon) und dem NeoKlasik Orchestr Prag (NKO) unter der Leitung von Václav Dlask
19:00 Uhr | Adalbert-Stifter-Saal im Sudetendeutschen Haus



Die Konzertreihe Neue Musik hoch2 widmet sich der Uraufführung von Werken zeitgenössischer deutscher und tschechischer Komponist:innen, gespielt von deutschen und tschechischen Interpret:innen. Ziel des Projektes ist die Förderung eines grenzüberschreitenden künstlerischen Dialogs und einer Zusammenarbeit von Musiker:innen beider Länder. Neue Musik hoch2 wurde 2004 vom Prager Akkordeonisten Ladislav Horák und dem Münchner Komponisten Michael Emanuel Bauer initiiert. Neue Musik hoch2 findet 2026 mittlerweile zum zwölften Mal statt. Auf dem Programm stehen Werke von Michael Emanuel Bauer, Stefan Hippe, Ondřej Kukal, Pavel Trojan und Michal Vejskal. Es spielen Ladislav Horák, Stefan Hippe (Akkordeon) und das NeoKlasik Orchestr Prag (NKO) unter der Leitung von Václav Dlask.
Die Konzerte werden gefördert durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, die Friedrich-Baur-Stiftung, den Český hudební fond, die Nadace Život umělce, das Kulturministerium der Tschechischen Republik, das Prager Konservatorium, den Tschechischen Rundfunk, das Goethe-Institut Prag, die Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste, das Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg, dem Nationalpark Bayerischer Wald sowie der Edition Rondo Prague.
