Die Sudetendeutsche Akademie trauert um Roland Leistner-Mayer
Roland Leistner-Mayer war einer der bekanntesten und meistaufgeführten Komponisten in Bayern. Eine wichtige Inspirationsquelle seines Schaffens ist die Musik von Leoš Janáček. Zentral für sein Schaffen war die Kammermusik; von besonderer Bedeutung sind seine Streichquartette. Im Januar 2025 war sein 8. Streichquartett mit dem Sojka-Quartett Pilsen im Rahmen eines Portraitkonzerts im Sudetendeutschen Haus zu hören.
Roland Leistner-Mayer erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise, u.a. den Alfredo-Casella-Kompositionspreis Neapel (1970), das Kulturstipendium der Landeshauptstadt München sowie den Sudetendeutschen Kulturpreis (1982) und den Johann-Wenzel-Stamitz-Preis 2009 für sein Gesamtwerk.
Am 24. Oktober 2015 wurde Roland Leistner-Mayer als ordentliches Mitglied der Klasse der Künste und Kunstwissenschaften der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste berufen.
Die Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste
trauert um das ordentliche Mitglied der Klasse der Künste und Kunstwissenschaften
trauert um das ordentliche Mitglied der Klasse der Künste und Kunstwissenschaften
Roland Leistner-Mayer Komponist
* 20. Februar 1945 in Graslitz † 17. Juni 2026 in Brannenburg
Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.Für das Präsidium und die Mitglieder
Prof. Dr. Stefan Samerski
Über uns
Die Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste wurde im Jahr 1979 in München als eine Vereinigung von Wissenschaftlern und Künstlern gegründet, die der sudetendeutschen Volksgruppe auf besondere Weise verbunden sind und in Würdigung ihrer herausragenden Leistungen in geheimer Wahl als Mitglieder berufen werden.
Sie steht in der Tradition der „Deutschen Gesellschaft der Wissenschaften und Künste für die Tschechoslowakische Republik“ und ihrer Vorgängerin, der 1891 gegründeten „Gesellschaft zur Förderung deutscher Wissenschaft, Kunst und Literatur in Böhmen“, deren Wurzeln bis zum Jahre 1784 zurückreichen und deren Mitgliederverzeichnisse glanzvolle Namen wie Ernst Mach, Gustav Mahler, Bertha von Suttner oder Emil Orlik aufweisen.