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Dienstag
28.
Juli 2026

Ringveranstaltung mit Dr. Christoph Meixner: Zwischen Hoffnung und Vernichtung. Böhmische Musik im KZ Buchenwald

19:00 Uhr | Adalbert-Stifter-Saal im Sudetendeutschen Haus

in Zusammenarbeit mit dem Sudetendeutschen Musikinstitut Regensburg

Im System der nationalsozialistischen Konzentrationslager spielte Musik auf unterschiedliche Weise eine wichtige Rolle: Sie diente als grausames Instrument der Unterdrückung und der seelischen Folter, konnte zugleich aber im Verborgenen den Unterdrückten mit ihren Klängen auch Trost und Hoffnung spenden. Am Beispiel der böhmischen Musik im KZ Buchenwald lässt sich dieser Zwiespalt auf eindrucksvolle Weise zeigen. Doch werden damit auch die Herausforderungen erfahrbar, denen sich eine moderne Erinnerungskultur stellen muss.

Dr. Christoph Meixner ist seit 1. Oktober 2025 neuer Leiter des Sudetendeutschen Musikinstituts (SMI). Christoph Meixner hat sein Abitur am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen abgelegt und anschließend Musikwissenschaft/Geschichte an den Universitäten Regensburg und Ferrara (Italien) studiert. 2003 folgte die Promotion mit dem Thema „Das Musiktheater in Regensburg im Zeitalter des Immerwährenden Reichstages (1623–1806)“. Christoph Meixner war 15 Jahre lang Leiter des Hochschularchivs|Thüringischen Landesmusikarchivs Weimar an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Zudem agierte er von 2020 bis 2024 als Präsident des Landesmusikrats Thüringen. Von 2003 bis 2010 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena, das zur Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar gehört.